Über uns

Das Alfred Delp Studiennetzwerk fördert junge, motivierte und talentierte Frauen und Männer durch Bildung während ihres Studiums bzw. als Auszubildende, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln, ihre religiöse Sinnsuche zu vertiefen und in Verantwortung für andere hineinzuwachsen.

 

Das Studiennetzwerk ermöglicht seinen Fellows, sich international und weltweit zu vernetzen. Auf die Sehnsucht nach einem authentischeren Leben antwortet das Netzwerk mit der weltoffene Spiritualität und humanistische Tradition der Jesuiten. 

 

Getragen wird das Alfred Delp Studiennetzwerk durch die Zentraleuropäische Provinz der Gesellschaft Jesu mit Hauptsitz in München.

Personen

Leiter:

P. Dr. Christian M. Rutishauser SJ

Delegat für Hochschulen ECE

hochschulen.ece(at)jesuiten.org

 

Jesuit im Leitungsteam:

P. Dag Heinrichowski SJ, Jugendarbeit Hamburg

 

Alumni im Leitungsteam:

Jakob Leide

Simon Kolter

Lisa Seeger

Sophia Hirt

Benedikt Freystetter

Dominik Hansen

 

Geschäftsstelle:

Cornelius Wilke, Student der Politikwissenschaft M.A.,

Freiburg i. B.

cornelius.wilke(at)jesuiten.org

 

Postadresse:

Canisiushaus, Kaulbachstrasse 29

DE-80539 München

Geschichte

Das Alfred Delp Studiennetzwerk wurde von der Zentraleuropäischen Provinz der Gesellschaft Jesu 2024 ins Leben gerufen. Es versteht sich in der Nachfolge der Stiftung Ignatianische Jugendpastoral (SIJ), die 2012 ins Leben gerufen wurde. Es fokussiert sich aber stärker auf Studierende und junge Frauen und Männer in Studium und Ausbildung. Die Absolventen des SIJ sind auch Alumni des Alfred Delp Studiennetzwerks.

Die Förderung junger Menschen in ihrer persönlichen und spirituellen Entwicklung gehört zu den vier zentralen Präferenzen des Jesuitenordens weltweit, die P. General Arturo Sosa SJ für die Dekade 2019-2029 promulgiert hat. Die Begleitung und Förderung von Studierenden haben für die Jesuiten eine lange Tradition. Die Zentraleuropäischen Provinz ist verantwortlich für Studentenseelsorge, Hochschulgemeinden und Studentenwohnheime in Zürich, Basel, Göttingen, München und Innsbruck. In Frankfurt und Innsbruck trägt sie je eine „Zukunftswerkstatt“, die junge Frauen und Männer begleitet. In Innsbruck, München, Frankfurt und Uppsala bieten die Jesuiten theologische und philosophische Studien an. In Genf ist die Provinz verantwortlich für Jesuit Wordwide Learning, das Online-Studien für junge Menschen in Flüchtlingslagern oder in Weltgegenden ermöglicht, die sonst keinen Zugang zu tertiärer Bildung hätte.

Spiritualität

Gemäss Ignatius von Loyola (1492-1556) wird die Spiritualität der Jesuiten ignatianische Spiritualität genannt. Ihr Herzstück sind spirituelle Retreats, Exerzitien genannt. Durch Meditation werden die Sinne geschult, Wahrnehmung geschärft und vertieftes Lesen gefördert. Die Exerzitien stellen eine Lebensschule dar, die hilft, den Lebensalltag mit Arbeit, Freizeit und allem, was dazu gehört, auf Gott hin auszurichten und im Geiste Jesu zu leben. Eine erste Information über Exerzitienignatianische Spiritualität und ignatianische Pädagogik sind hier zu finden.

Jesuiten

Der Jesuitenorden ist ein internationaler Orden der röm.-kath. Kirche und trägt den offiziellen Namen „Gesellschaft Jesu“. Er wurde von Ignatius von Loyola (1492-1556) gegründet und wird seit 2016 von P. General Arturo Sosa SJ geleitet. Der Hauptsitz ist in Rom, das Provinzialat für Zentraleuropa ist in München. Seit 2021 ist P. Bernhard Bürgler SJ Provinzial. Ausführliche Information über die Provinz, über den weltweiten Jesuitenorden und darüber, wie man Jesuit wird, sind hier zu finden.

P. Alfred Delp SJ

Alfred Friedrich Delp ist 1907 in Mannheim geboren und trat 1926 in den Jesuitenorden ein, 1937 wurde er zum Priester geweiht. Er wirkte als Erzieher im Jesuitenkolleg St. Blasien im Schwarzwald, als Seelsorger in München und arbeitete in der Kulturzeitschrift „Stimmen der Zeit“ mit. Ab 1942 gehörte er zum Kreisauer Kreis um Graf von Moltke, der an einer Gesellschaftsordnung für die Zeit nach Krieg und Nationalsozialismus arbeitet. Alfred Delp wurde von den Nazis am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Prävention und Schutz

In allen Institutionen der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten gibt es heutzutage Präventions- und Schutzordnungen zur Vermeidung von jeglichem Missbrauch. Ombudspersonen sind leicht ansprechbar und Beschwerdewege sind transparent gestaltet. Finden Sie weitere Informationen hier.